Museion – Beiträge zum Thema

Hominiden­forschung

Die Altsteinzeit begann vor etwa 2,5 Millionen Jahren; sie wird von der Wissenschaft als älteste Epoche der so genannten Menschheitsgeschichte definiert. Doch was für Individuen lebten zu jener Zeit? Den anatomisch modernen Menschen gab es damals noch nicht, denn seine Entwicklungsgeschichte begann erst sehr viel später.

Hominiden­forschung

Kupfersteinzeit

Die Kupfersteinzeit – die Fachwissenschaft spricht hierbei vom Chalkolithikum – markiert die letzte Kulturstufe der Jungsteinzeit. In ihr, besonders gegen das Ende hin, kam es zu einer neuen technologischen Entwicklung, welche die neolithische Gesellschaft nachhaltig verändern sollte: das Ausschmelzen von Kupfer aus erzhaltigem Gestein.

Kupfersteinzeit

Entwicklungs­geschichte

Die Unterwasserwelt birgt viele Geheimnisse in sich, die es zu entdecken gilt. Der ausgeprägte Forscherdrang des Menschen und der technische Fortschritt der letzten Jahrzehnte gestatten einen vertieften Einblick in die verborgene Vielfalt und Schönheit dieser Lebewelt. Pionieren wie dem Meeresforscher Jacques Cousteau ist es gelungen, bisher verschlossene Bereiche der Tier- und Pflanzenwelt der neuzeitlichen Ozeane einer breiten Öffentlichkeit näher vor Augen zu führen.

Entwicklungs­geschichte

Landnahme in der Tierwelt

Betrachtet man die Entwicklungsgeschichte der Tierwelt vertiefter, sieht man sich mit zahllosen räuberisch veranlagten Kreaturen konfrontiert. Im Erdaltertum, vor rund 400 Millionen Jahren, herrschten Schrecken der frühen Meere, wie die im Flachgewässer lebenden, bis zu drei Meter langen Seeskorpione. Diese heute ausgestorbenen Tiere waren mit kräftigen Gliedmassen ausgestattet und am Körperende mit Stachel und Giftdrüse bewaffnet; viele Arten besassen zudem Scheren. Die stets auf der Lauer weilenden Räuber vernichteten einen Grossteil der ungepanzerten Wasserbewohner – in späterer Zeit wohl auch zahlreiche Amphibien.

Landnahme in der Tierwelt

Pflanzenreich

Es ist für uns selbstverständlich, dass Jahr für Jahr im Frühling das Grün der Natur zu spriessen beginnt. Als Mensch ist man sich kaum bewusst, was für hochkomplexe Zusammenhänge hinter all dem stehen und wie beschwerlich und langwierig Entwicklungsprozesse sein können.

Pflanzenreich

Sklaverei

Gleichheit der Menschen und gegenseitige Achtung: Zumindest in den westlich orientierten Kulturen sind diese Zielsetzungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens heute zum Glück weitgehend anerkannt. Auch wenn sie noch lange nicht in allen Bereichen voll und ganz verwirklicht sind – man denke nur an die umfassende Gleichstellung der Frau oder den Umgang mit gewissen Minderheiten –, es erlaubt sich doch hierzulande kaum mehr jemand, sie grundsätzlich in Frage zu stellen. Es ist dies eine unschätzbar wichtige und wertvolle kulturelle Errungenschaft, doch sie ist alles andere als selbstverständlich; dies zeigt sich schon nur, wenn wir in der sowjetischen oder der deutschen Geschichte ein paar Jahrzehnte zurückblicken oder wenn wir uns heute die Situation in anderen Weltengegenden vor Augen führen: Für sehr viele Menschen in der sogenannten Dritten Welt sind Unterdrückung und Ausbeutung, ist Sklaverei nach wie vor eine bittere Realität.

Sklaverei

Völkerrecht

Frieden zwischen Völkern und Staaten ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine höchst diffizile Angelegenheit. So zeigt der Blick in die Geschichte, zeigt aber auch das heutige Geschehen in allzu vielen Gegenden dieser Welt, wie rasch eine Streitigkeit zwischen Staaten oder Völkern eskalieren kann und wie wenig es zuweilen für einen Krieg braucht. Eine internationale Rechtsordnung kann hier vorbeugen und – gleich wie das nationale, staatliche Recht im Fall von Privatpersonen – den Frieden zwischen Staaten wiederherstellen beziehungsweise dafür sorgen, dass es schon gar nicht zum Unfrieden zwischen ihnen kommt.

Völkerrecht

Museion – Glaube, Wissen, Kunst in Geschichte und Gegenwart

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